„Erzähle mir, und ich vergesse;

Zeige mir, und ich erinnere.

Lass es mich tun und ich verstehe.“

 FLK Team

An unserer Schule arbeiten Fachlehrer/innen K (Schwerpunkt Körperbehinderung) mit der Grundausbildung Ergo- oder Physiotherapeut/in und der Zusatzqualifikation zum/zur Fachlehrer/in über eines der landesweiten Fachseminare in Baden-Württemberg bzw. Ergotherapeutinnen und Physiotherapeutinnen ohne Zusatzqualifikation.

Im Schuljahr 2019/20 arbeiten 5 Fachlehrer/innen für Körperbehinderte mit dem Schwerpunkt Ergotherapie und 4 Fachlehrer/innen mit dem Schwerpunkt Physiotherapie an der Regenbogen-Schule.

Diese sind jeweils einer Schulstufe (Grund-, Haupt- oder Berufsschulstufe) vorrangig zugeordnet und arbeiten hier eng zusammen mit den Klassenteams und auf Stufenebene.

Die Angebote der Bewegungsförderung finden in Einzel- oder Kleingruppen oder im Klassenverband statt und orientieren sich an den Förderzielen der Schülerinnen und Schüler.

 

Definition nach dem Bildungsplan BW für SBBZ mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung zusammengefasst:

Bewegungsbildung

= Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und seinen Bewegungsmöglichkeiten als Bildungsgegenstand.

= Alle Bildungsprozesse bei denen körper- und bewegungsbezogene Kompetenzen erworben werden.

Aufgabe der Schule: Unterstützung im Erwerb von Teilkompetenzen in Bezug auf eigene Körperlichkeit und eigenes Bewegungsverhalten.

 Physio - Copyright von METACOM Symbole © Annette Kitzinger    Ergo

 

Zu unseren Aufgaben gehören:

ADTL:

= Aktivitäten des täglichen Lebens

Hilfestellung und Training bei: Essen, Trinken, An- und Auskleiden, Fortbewegung, Arbeitsplatzgestaltung, Handlungsplanung/Arbeitsorganisation:

 

Grobmotorik:

Bewegungsangebote in Einzel- oder Kleingruppen und im Klassenverband:

Psychomotorikgruppe, Rückengruppe, Fußgruppe.

Sportangebote: Trampolin, Schwimmen, Fitness.

Chefstundengestaltung: Bewegungsparcours mit verschiedenen motorischen Schwerpunkten.

 

Feinmotorik:

Graphomotorik, Verbesserung der Hand- und Fingerfunktionen, Entwicklung von Lateralität und Händigkeit, Umgang mit Schaltern/Tasten/Tastaturen/Steuerungen, Essen.

 

Wahrnehmungsförderung:

Tastempfinden (taktil), Gehör (auditiv), Sehen (visuell), Geruch (olfaktorisch), Geschmack (gustatorisch), Körperschema, Gleichgewicht (vestibulär), Tiefensensibilität (Propriozeption).

 

Förderunterricht für Schüler/innen mit besonderem Förderbedarf:

Unterstützung nach therapeutischen Aspekten beim heilpädagogischen Reiten, Trampolin, Therapierad fahren, Bewegungsbad, jahreszeitliche Angebote wie: Massagen, Kreativangebote, Musik, Naturerfahrungen…

Diagnostik:

Überprüfung der motorischen Funktionen mit Hife von standardisierten und informellen Überprüfungsverfahren

Dokumentation:

Erstellung von Berichten über die Bewegungsförderung und den Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler

Hilfsmittel:

Kommunikationshilfen, Hilfen zur Fortbewegung, Stehgeräte, verschiedene Sitzmöglichkeiten, Bein- und Handschienen, Adaption von Gebrauchs- und Unterrichtsgegenständen, Anleitung und Umgang mit Hilfsmitteln.

 

Zusammenarbeit mit Eltern:

Beratung der Eltern in Bezug auf Hilfsmittel. Gemeinsame Zielformulierung und Zielsetzung: Absprachen und Zusammenarbeit mit Eltern unter Einbezug ihrer Wünsche und Bedürfnisse.

 

Interdisziplinäre Zusammenarbeit:

Klassenteams mit unterschiedlichen Fachausrichtungen, Fachlehrer/innen-Team, FSJ, Betreuungskräfte.

 

Außerschulische Zusammenarbeit:

Schulärztin, Sanitäts- und Orthopädiehäuser, SPZ (Sozialpädiatrisches Zentrum), Fachkliniken, ortsansässige Ärzte/Hausärzte, Praxen vor Ort der Schülerschaft, Projekte wie Mainau, Wald…, Arbeitsbegleitung, Kooperation mit Vereinen, Kooperation mit Fachschulen (Physio-Ergotherapie), Hochschulen, verschiedene Praktikanten/innen aus unterschiedlichen Gymnasien/Realschulen…